Aktionstag zum Thema Kinderrechte an der Martin-Luther-King-Schule Saarlouis

Zum diesjährigen Weltkindertag waren die Schoolworker des Landkreises mit einer besonderen Aktion zu Gast an der Martin-Luther-King-Schule. Unter dem Motto Kinder brauchen Freiräume hatten sie einen informativen und abwechslungsreichen Kinderrechte-Parcours für die Klassen 7 und 8 vorbereitet, in dem sich die Kinder ganz praktisch mit ihren Rechten und den Problemen bei der Umsetzung auch in anderen Ländern auseinandersetzten. Im Vorfeld haben sich die Schülerinnen und Schüler schon intensiv mit dem Thema beschäftigt: Es entstanden Filme, Foto-Storys und Kunstobjekte, die zum Abschluss des Tages präsentiert wurden. Die Kinderrechtsbeauftragte der Stadt Saarlouis, Corinna Bast, war so beeindruckt von den Werken, dass sie spontan anregte, die Ausstellung bei den Veranstaltungen zum Weltkindertag in der Innenstadt zu zeigen. Gerne nutzten die Schüler die Möglichkeit, ihre Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Unsere Schule – erneut ausgezeichnet mit dem Berufswahlsiegel

Die Martin-Luther-King-Schule wurde in diesem Jahr erneut für ihre herausragende Berufs- und Studienorientierung mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnet.

Schulen müssen, um diese Auszeichnung zu erhalten, entsprechende Voraussetzungen erfüllen. Sie verfügen beispielsweise über ein Netzwerk aus Unternehmen, Institutionen, Bildungsträgern und Eltern, mit deren Unterstützung sie die Kernpunkte der Berufs- und Studienorientierung auf hohem Qualitätsniveau umsetzen. Wichtig ist außerdem, dass die Jugendlichen in Betrieben praktische Erfahrungen aus der Berufs- und Arbeitswelt sammeln können, um ihre Fähigkeiten zu erproben und weiterzuentwickeln. Zum anderen sollen sie ihre Vorstellungen von einem Beruf, aber auch ihre Ziele und Wünsche mit der Realität vergleichen. So können sie besser beurteilen, ob sie den Anforderungen eines Berufs entsprechen und ob umgekehrt der Beruf zu ihren Vorstellungen und Zielen passt.

Dass die Martin-Luther-King-Schule dies ist in vorbildlicher Weise leistet, davon hat sich ein Team aus Auditoren während seines Schulbesuchs überzeugen können.
So zeichnet sich die schulische Berufs- und Studienorientierung dadurch aus, dass die Schule die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler individuelle und passgenau unterstützt. Und das in allen Unterrichtsfächern. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit Entscheidungen, die für die Berufswahl relevant sind, der Erwerb notwendiger Kompetenzen und die Entwicklung eines realistischen Bildes von der Arbeitswelt und von Berufen sind die Basis eines eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Berufswahlprozesses.

So konnten in einer Feierstunde Schüler und Lehrer stolz die Auszeichnung im Empfang nehmen.

Demokratie „Die Staatsform des Volkes“ … Und was ich als Schüler dazu beitragen kann

„Politik findet nicht nur in Berlin statt, sondern auch in eurem Alltag.“ So begrüßte Johannes Domnick von der „Stiftung Bildung Berlin“ die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 und 10 der Martin-Luther-King-Schule. In einer ersten Blitzlichtrunde versuchte der Gastredner mit seinen jungen Zuhörern ins Gespräch zu kommen, indem er einige Aussagen formulierte, zu denen sie sich positionieren mussten. So fand die Mehrheit, dass Politik langweilig sei, weil viele Prozesse und Entscheidungen häufig sehr komplex seien und an Jugendlichen vorbeiliefen. Ebenso waren sich die meisten einig, dass es in vielen politischen Bereichen in Deutschland und in der Welt nicht so gut liefe, wenn man an die vielen negativen Schlagzeilen denke, von denen tagtäglich berichtet würde. Diese Stimmung griff Domnick dann in seiner Präsentation auf und verwies darauf, dass man auch als Jugendlicher nicht einfach alles hinnehmen müsse, sondern selbst politisch aktiv werden könne, indem man sich in verschiedenen Bereichen engagiere und Verantwortung übernehme. Beispielsweise habe man im Umweltschutz viele Möglichkeiten, sich einzubringen. So sei aber auch die Schule ein Ort, der demokratisch ausgerichtet sein könne. Jeremy aus der 9.2 nennt in diesem Zusammenhang die Schülervertretung, die regelmäßig zusammenkomme und z.B. über Pausenangebote oder Vorschläge zur Schulhofgestaltung berate. Alina fügt hinzu: „Ich nutze die offene Tür unseres Schulleiters, wenn ich ein Anliegen habe.“ Domnick ergänzt, dass man als Schule auch Politiker einladen sollte. Dies böte die Chance, um sich mit ihnen über aktuelle Themen auszutauschen und in einen kritischen Diskurs zu treten. Schließlich wurden in dem Vortrag negative Tendenzen herausgestellt, die unsere Demokratie gefährden, vor allem sei der Rechtsruck von besonderer Bedeutung, da zunehmend diskriminierende Äußerungen öffentlich „sagbarer“ würden und die Meinungs- und Pressefreiheit in manchen Ländern Europas nicht mehr uneingeschränkt möglich sei.

Politik hautnah – Besuch im Haus der Geschichte

Die Bundeswehr organisierte für die Schüler der Klassenstufe 10 eine Tagesfahrt nach Bonn
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Hauptmann Heim, Jugendoffizier der Bundeswehr, hatte für unsere Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 ein interessantes Programm zusammengestellt, von dem sowohl Schüler als auch Lehrer begeistert waren.

So besuchte Herr Heim uns zunächst im Unterricht und lieferte in einem informativen Vortag viele Informationen zur Sicherheitspolitik unseres Landes. Die durchaus kritischen Fragen der Schüler wurden alle bis ins kleinste Detail beantwortet und weckten das Interesse der Schüler für Politik.

An den folgenden Tagen reisten die rund 30 Schüler mit ihrem Klassenlehrer nach Bonn. Zuerst besuchten sie das Besucherzentrum im Bundesministerium der Verteidigung, wo Herr Heim über die aktuelle politische Lage und die Welt- und Europapolitik referierte. Anschließend ging es zum Haus der Geschichte in der Bonner Innenstadt. Dort bekamen die Schüler eine Führung von Historikern, die sie durch die deutsche Geschichte von den 50-ger Jahren des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart begleiteten.

Die Schüler der Jahrgangstufe und deren Klassenslehrer danken Herrn Heim für den interessanten Tag mit guter Bewirtung.

Hoher Besuch aus Berlin: Bundesaußenminister Heiko Maas verleiht Plakette an unseren Oberstufenverbund

Auch unser Oberstufenverbund ist seit Freitag, dem 23. August, Teil des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‟. Im Rahmen einer kleinen Feier hat Bundesaußenminister Heiko Maas, der auch Pate der Aktion ist, das Siegel des Projekts verliehen.

Teilnehmende Schulen setzen sich für einen couragierten Umgang miteinander und gegen die Diskriminierung von Menschen wegen ihres Glaubens, des Geschlechts und der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe und Herkunft, der Behinderung, der Schulart und der Nationalität ein.

Unsere Schule hat diese Auszeichnung schon seit vielen Jahren und arbeitet konsequent mit einer Vielzahl auch externer Partner zusammen, um in der Schule eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich jeder angenommen fühlt.

 

 

Ausflug in den Dschungel mit der Big Band der Polizei des Saarlandes

Die fast 20 Mann starke Orchester mit seiner Sängerin und Flötistin präsentierte den Schülern unserer Schule ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Konzert, das zudem auch lehrreich war.

Die Big Band stellte den rund 160 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 5 – 7  in einer „etwas anderen Musikstunde“ die verschiedenen Register und Instrumente vor, von der Querflöte bis zum Schlagzeug. Außerdem nahmen die Musiker die Schüler mit auf eine musikalische Reise in den Dschungel, die von Swing-Nummern bis hin zur modernen Popmusik und zum Musical reichte. Bekannte Filmmusiken aus dem „Dschungelbuch“ oder dem „Der rosarote Panther“ brachten die begeisterten Schülerinnen und Schüler zum Mitklatschen, Mitschnipsen und Mitwippen.

Das Polizeiorchester nutzte die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler gleichzeitig, um über aktuelle und wichtige Themen wie Gewaltprävention, Verhalten am Unfallort oder Kommunikation mit der Polizei zu reden.

Der Auftritt der Big Band der Polizei des Saarlandes war für alle Beteiligten ein spannendes und interessantes Erlebnis.

Vorhang auf – unser erster Bunter Abend

Im Vereinshaus in Fraulautern feierten wir in diesem Jahr zum ersten Mal unseren „Bunten Abend“. In einem kurzweiligen Programm, moderiert von Julia Kopaczel und Anton Schütz, hatten alle unsere Werkstätten die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Vor vollbesetzten Rängen bewiesen Schulchor und Schulband unter der bewährten Leitung unseres Schulsozialarbeiters Nikhil Schmidt ihr Können. Auch die Hiphop-Werkstatt, trainiert von Jonas Krämer, selbst Westdeutscher Meister in dieser Disziplin, zeigte ein tolles Programm, bevor uns die Theaterpädagogin Jenny Theobald mit der Theater-Werkstatt in die Welt der Märchen, peppig und witzig aktualisiert, entführte. Mitreißend war auch die Darbietung unserer Artistik-Werkstatt betreut von Nicole Primm.

Wir nutzten die Gelegenheit auch dazu, die Schülerinnen und Schüler zu ehren, die in diesem Schuljahr an Wettbewerben teilgenommen haben und diejenigen, die sich als Schülerpaten, Mediatoren oder Schulsanitäter für die Schulgemeinschaft eingesetzt haben. Alle Klassen hatten außerdem die Gelegenheit, Schüler zu benennen, die sich das ganze Jahr über durch besonders vorbildliches Verhalten ausgezeichnet hatten. Aufgelockert wurde der Abend durch Vorführungen einzelner Klassen, etwa die szenische Darstellung einer Ballade oder Sketche. Ein weiterer Programmpunkt war die Ehrung unser Unterstützer, ohne die viele Aktivitäten unserer Schule nicht möglich wären und die eine wichtige Rolle bei der Förderung unserer Schülerinnen und Schüler spielen. So ehrten wir unsere Elternvertreter, die Mitglieder des Fördervereins, unsere Integrationshelfer und Lesepaten mit einer Urkunde und einem kleinen Präsent als Anerkennung ihrer wichtigen Arbeit.

Zum Abschluss ließ ein Film, erstellt von Lukas Ulrich, alle wichtigen Aktionen und Aktivitäten des (fast) vergangenen Schuljahres Revue passieren. Eine gelungene Veranstaltung, die wir mit Sicherheit im kommenden Schuljahr wiederholen.

Fotos Stephan Langerwisch

Schülerwettbewerb „Junior.ING“ – unsere Schüler konstruierten kreative Achterbahnen

Unsere Schule hat nun zum vierten Mal am Schülerwettbewerb zur Nachwuchsförderung im Ingenieurwesen „Junior.ING“ teilgenommen. Beim diesjährigen Wettbewerb hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, eine funktionsfähige Achterbahn zu planen und im Modell nachzubauen. Die Modelle der Nachwuchs-Ingenieure waren bei der feierlichen Preisverleihung an der Universität des Saarlandes ausgestellt und konnten bewundert werden.

„Der Beruf des Ingenieurs ist vielseitig und spannend, und das möchten wir vermitteln“, erklärt der Präsident der Ingenieurkammer, Dr.-Ing. Frank Rogmann. „Wenn sich einige der Schülerinnen und Schüler später für ein ingenieurwissenschaftliches Studium entscheiden, haben wir schon viel erreicht.“

Unsere Teams wurden mit Urkunden ausgezeichnet und waren sich einig, auch im nächsten Jahr wieder teilzunehmen. Ihr Interesse zumindest ist geweckt.

Unsere Berufsmesse – auch in diesem Jahr ein voller Erfolg

Am 16.04.2019 organisierten wir bereits zum 8. Mal in Zusammenarbeit mit ALWIS eine Berufsinformationsmesse für unsere Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 und ihre Eltern. Während sich in unserer Aula zahlreiche Betriebe aus der Region wie Dachser, Globus, das Hauptzollamt, die Marienhaus-Verbundschule, dm, Aldi, Ford, die Schornsteinfegerinnung, die Bundeswehr und die Arbeitsagentur präsentierten, konnten die Jugendlichen in zahlreichen Workshops parallel dazu praxisorientierte Informationen zu einer Vielzahl von Ausbildungsberufen und Betrieben erhalten. Daneben präsentierte sich auch die HTW mit ihrem attraktiven Angebot an Studienfächern. Auch Perspektiven wie z. B. das Freiwillige Soziale Jahr und Möglichkeiten des dualen Studiums wurden vorgestellt. Erfreulich hoch war auch das Interesse der Eltern, die sich gemeinsam mit ihren Kindern informieren konnten.